Onkel Ernst, Karle Gutmann, 6mR – - 2015

Onkel Ernst / Karle Gutmann (LACUSTRE & 75er und 6mR)

Extrem flauer Trichter
Unter ungewöhnlich schwachem Wind haben die Teilnehmer der traditionsreichen Onkel-Ernst-Regatta und des Karl-Gutmann-Gedächtnis Pokals gelitten. „Ich bin so froh, dass wir an den beiden Tagen wenigstens drei Wettfahrten hinbekommen haben“, sagte Wettfahrtleiter Martin Fuchs vom Konstanzer Yacht Club über die Regatta am 22. und 23. August. „Auch wenn ich jeden Lauf abkürzen musste, einmal Luv- und einmal Lee-Fass, wenigstens dazu reichte es. Aber mehr ging einfach nicht“.
Erschwert wurde die Wettfahrt durch das starke Motorbootgewell im Konstanzer Trichter. „Das war schon eine ziemlich heftige Schaukelei“, meinte Robert Montau vom Konstanzer Yacht Club, der zusammen mit Markus Rösch und Max Stiegeler in der mit 17 Schiffen stark besetzten Lacustre-Klasse gewann. „Kaum hast Du ein bisschen Fahrt aufgenommen, schon hast Du Dich in der nächsten Dampferwelle wieder festgefahren“. Trotz allem waren die Bedingungen reell, es gab keine allzu starken Winddreher – und unter den Wellen litten alle Teilnehmer.
Zweiter wurde Günter Reisacher vom Segler Verein Staad vor Markus Bilgeri vom Yachtclub Hard.
Bei den 75 qm Nationalen Kreuzern hatten fünf Schiffe gemeldet, es siegte Richie Volz vom Yacht-Club Meersburg.
Ebenfalls fünf Boote brachte die 6 mR-Klasse an den Start. In der Modern-Class siegte Reinhard Suhner von der Segler-Vereinigung Bottighofen und bei den Klassikern gewann Anita Hotz vom Segler Verein Staad.
Eine Besonderheit gab es 2015 bei der Onkel-Ernst-Regatta: die Teilnehmer mussten in diesem Jahr kein Meldegeld bezahlen. „Wir hatten heuer mit der UBS-Bank einen großzügigen Sponsor“, meinte Stefan Basel, der 1. Vorsitzende des KYC. „Der übernahm die Meldegelder für alle Regattateilnehmer, so ein Engagement gibt es auch nicht jeden Tag“.

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