Hafen außer Betrieb!!!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,
die Ereignisse überschlagen sich, jeden Tag neue Informationen und Änderungen.
Wir möchten mit diesem Schreiben die Auslegung der Corona- Verordnung des Landes in der Fassung vom 22. März 2020 präzisieren. Was bedeutet dies für den KYC:

–> Der Hafen sowie der Jollensteg sind außer Betrieb! Das Clubhaus ist geschlossen.
Der Konstanzer Yachtclub hat den Betrieb des Hafens bis auf weiteres eingestellt.  Das bedeutet für die Hafenlieger:
- Boote können theoretisch ins Wasser gebracht werden,
- bei Segelyachten kann der Mast gestellt werden.
- Regattatraining, Versammlungen u.ä. sind nicht möglich.
- Beide Clubhäuser inklusive der Sanitäranlagen bleiben geschlossen,
- ebenso bleiben die Stromversorgung und die Wasserversorgung am Hafen ausgeschaltet.
- Der Hafen kann nur mit Schlüssel betreten werden.
- Für Gäste ist der Hafen geschlossen.

Clubschiffe (Motorboote und Segelboote sowie Optis und die Jollen des SSCK) werden bis auf weiteres nicht eingewassert oder benutzt.

 Zu beachten sind stets die Regelungen der Verordnung des Landes (derzeit vom 17.03.2020 in der Fassung vom 22.03.20220), z.B.: das Gebot, Abstand von anderen Personen zu halten oder das Verbot, dass nicht mehr als zwei Personen, die nicht zum selben Hausstand gehören, zusammenstehen dürfen. Dies gilt auch für Ausfahrten und den Aufenthalt auf Booten.

Wir weisen zudem darauf hin, dass sich die Rechtlage jederzeit ändern kann und wir daher ggfs. auch kurzfristig zur Anpassung dieser Regelung gezwungen sind. Es ist Aufgabe jedes Mitgliedes/Eigners, sich entsprechend zu informieren.

Wir appellieren an alle Mitglieder, auf ein Einwassern der Boote bis mindestens 19.4. und in Hoffnung auf eine Lockerung der Regelung zu verzichten. Derzeit ist das wichtigste Ziel, die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen und daher möglichst die Sozialkontakte auf ein Minimum zu reduzieren – dies vor allem auch um Risikogruppen wie ältere Menschen zu schützen.

Wir bitten um Beachtung.
Der Vorstand

 

Schreiben des Landesseglerverbandes

Liebe Mitglieder,
leider hat das Land auf Nachfrage mitgeteilt, dass der Häfen auch Sportstätte sind und somit gemäß Verordnung des Landes außer Betrieb sind.

Der Vorstand bittet um Beachtung!

*******************

Hier das Schreiben des Landesseglerverbandes:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereinsmitglieder,
zu aktuellen Anfragen bezüglich der Öffnung von Häfen und der aktuellen Coronakrise verweisen wir auf unseren Link auf unserer Homepage, auf der Sie die aktuellen Informationen hierzu nachlesen können:

www.seglerverband-bw.de/80-verband/910-information-des-landesverkehrsministeriums-auch-häfen-fallen-unter-den-begriff-der-sportstätten

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund
Martina Häuser
Geschäftsstelle Landes-Seglerverband Baden-Württemberg e.V.
Landesleistungszentrum Segeln

********************

 

Aktuelle Infos zum Clubleben

Die Corona Pandemie hat das öffentliche Leben nahezu lahmgelegt. Das hat auch Auswirkungen auf uns Vereine. Wir haben die Vorstandsarbeit auf online umgestellt, Vorstandssitzungen finden derzeit nicht statt. Das Clubhaus und auch das kleine Clubhaus sind geschlossen. Sämtliche KYC-Termine und Veranstaltungen bis vorerst Ende April sind abgesagt. Über weitere Entwicklungen werden wir sowohl in unserem KYC-Info als auch hier auf der Webseite informieren.

Ich wünsche Ihnen jedenfalls im Namen des Vorstands von Herzen, dass Sie gesund bleiben! Passen Sie auf sich auf!
Abstand halten und die Risikogruppen schützen!

Herzlichst,
Ihr/Euer
Stefan Basel

Unsere Clubhaus-Gastronomie hat einen neuen Pächter gefunden

Wir freuen uns sehr mitteilen zu können, dass wir einen neuen Pächter für unsere Clugastronomie gefunden haben:

v.l. Christian Rau, Christoph Mayer, 1. Vorsitzender Stefan Basel, neuer KYC-Clubhauswirt Pascal Altmann, Dr. Thomas Hannemann und Rolf Huber.

v.l. Christian Rau, Christoph Mayer, 1. Vorsitzender Stefan Basel, neuer KYC-Clubhauswirt Pascal Altmann, Dr. Thomas Hannemann und Rolf Huber.


Pascal Altmann ist 31 Jahre alt und gelernter Koch. Seine Ausbildung hat er im Inselhotel absolviert und zuletzt arbeitete er in der Hafenmeisterei in Konstanz.
Die Saison startet wie üblich am ersten Mai 2020.

Klassenerhalt für das Team vom Konstanzer Yacht Club

2. Segel-Bundesliga 2019

Das Team vom Konstanzer Yacht Club an der 2.Segel-Bundesliga in Glücksburg (17.-19.Okt 2019) Wanja Märkle-Hus (Vorschiff), Steuermann Felix Schrimper, Albert Gerstmair (Trimm) und Johannes Voigt (Taktik)

Das Team vom Konstanzer Yacht Club an der 2.Segel-Bundesliga in Glücksburg (17.-19.Okt 2019)
Wanja Märkle-Hus (Vorschiff), Steuermann Felix Schrimper, Albert Gerstmair (Trimm) und Johannes Voigt (Taktik)

 

Es sah schon nicht ganz glücklich aus für den Konstanzer Yachtclub, der sich vor der letzten Regattaserie der Segel-Bundesliga in Glücksburg auf einem Absteigerplatz wiedergefunden hatte. Doch dann hatte eine bewährte Mannschaft um Felix Schrimper als Steuermann mit Johannes Voigt als Taktiker, Wanja Märkle-Hus am Vorschiff und Albert Gerstmair, der derzeitige Präsident des Schüler-Segel Clubs Konstanz zuständig für den Segeltrimm das Ruder doch noch herumreissen können. Ein glücklicher 4. Platz im Feld von 18 Teilnehmern sicherte den Klassenerhalt in der 2. Segel-Bundesliga auch für das kommende Jahr 2020.

Am vorausgehenden Abend, dem ersten der traditionalen Freitagabend-Wintertreffs des Konstanzer Yachtclubs in der Villa Prym kamen Mitglieder zusammen und feierten Ihre Aktiven im Norden und obwohl zu diesem Zeitpunkt die gute Nachricht noch nicht in trockenen Tüchern war, wurden spontan flüssige Preise für die erfolgreichen Rückkehrer ausgelobt. Die Saison war nicht einfach gewesen für das Team und aufgrund der Tatsache, dass die Aktiven in dieser Lebensphase zum Studium in verschiedenen Städten verstreut sind, konnte nicht in dem Umfang trainiert werden wie das anderen Clubs möglich gewesen war. Zusammen mit einigen unglücklichen Ereignissen wie ein Auf-Grund-Laufen in Berlin oder Frühstarts und schon ist man in der engen Leistungsdichte im heutigen Segelsport gleich ganz hinten. Der letzte Segel-Event in Glücksburg war also auch die letzte Chance für das Team.

Und mit welchen Überlegungen seid ihr dem Druck begegnet, jetzt erfolgreich sein zu müssen? Auf diese Frage antwortete Johannes Voigt: „Wir haben uns vorgenommen, auf keine Zwischenergebnisse und keine Tabellen zu schauen und einfach unser Ding zu machen. Wir haben riskante Starts vermieden und sind eher konservativ aber konzentriert gesegelt. Wir haben das erste Mal am Samstag abend auf die Liste geschaut und uns dann gefreut.“ Die Segel-Bedingungen waren denn auch eher vertraut für Bodenseesegler, ablandiger Wind leicht bis mittelstark (10-16 Knoten) und kaum Welle. Dann müsst ihr aber guten Bootsspeed herausgesegelt haben, was die Folgefrage. „Ja“ meinte Johannes Voigt und man hörte fast ein Grinsen aus dem Telefonhörer „ und wir haben schnell gelernt. Das schnellste Team aus Kiel hatte eine neue Vorwindtechnik gezeigt, den Butterfly, die sich als überlegen zeigte“. Im Butterfly ist der Gennacker auf der einen Seite des Bootes, das Grossegel auf der Anderen und es wird nach Luv Lage gemacht; so kommt man schneller in den Surf nach Lee). Die Konstanzer diskutierten kurz darüber, zeigten sich offen und flexibel, haben diese Technik sofort ausprobiert und konnten gut damit punkten.

In der Gesamtliste der zweiten Segel-Bundesliga gewann OneKiel mit überlegenem Abstand, gefolgt vom Lübecker Yachtclub und dem Potsdamer Yachtclub. Der BYCÜ, unsere Freunde aus Überlingen, belegten den 7. Platz und der Konstanzer Yachtclub konnte mit einem insgesamt 13. Platz sich auch für die nächste Saison wieder das Recht erkämpfen in der zweiten Liga mitspielen zu dürfen.
Martin Rösch (Konstanzer Yacht Club)

 >> Mehr Informationen sowie die Ergebnisse unter https://segelbundesliga.de

Die „Sherry Lady“ gewinnt die Bodenseemeisterschaft der J70-Yachten

Herbstliches Wetter bescherte den Seglern der J70-Klasse zum Saisonfinale der „Lake Constance Battle“ (die Bodenseemeisterschaft der Klasse) Wind für fünf Wettfahrten in Überlingen. Dort siegte die „Jerry“ mit Thomas Studer aus der Schweiz. Bodenseemeister wurde die „Sherry Lady“ des gastgebenden SMC Überlingen mit Steuermann Steffen Heßberger. Foto: Ina Lamprecht

Herbstliches Wetter bescherte den Seglern der J70-Klasse zum Saisonfinale der „Lake Constance Battle“ (die Bodenseemeisterschaft der Klasse) Wind für fünf Wettfahrten in Überlingen. Dort siegte die „Jerry“ mit Thomas Studer aus der Schweiz. Bodenseemeister wurde die „Sherry Lady“ des gastgebenden SMC Überlingen mit Steuermann Steffen Heßberger.
Foto: Ina Lamprecht


19 Teams waren zum Saisonfinale der Lake Constance Battle

Veranstaltender Verein war der SMCÜ

Die Bodenseemeisterschaft 2019 der J70-Yachten ist entschieden: Die „Sherry Lady“ des Segel- und Motorboot-Club Überlingen gewinnt die Jahreswertung mit einem Punkt Vorsprung vor der „Mothership“ des Württembergischen Yacht-Club. Mit weiteren zwei Punkten Rückstand kommt die „Jai“ (ebenfalls WYC) auf den dritten Rang.

Fünf „Battles“ wurden in der Saison 2019 gesegelt, in Lindau, Kreuzlingen, Bregenz, Friedrichshafen und zum Abschluss nun in Überlingen. Den Teilnehmerrekord stellte die Battle Vol. 2 im Juni beim YC Kreuzlingen auf, wo 37 Teams am Start waren.

Zum Saisonfinale am ersten Oktober-Wochenende waren 19 Teams zum SMC Überlingen gekommen. Bei herbstlichen Wetterverhältnissen mit viel Regen, aber auch brauchbarerem Wind zwischen zwei und vier Beaufort, wurden am Samstag fünf Wettfahrten gesegelt. Am Sonntag warteten die rund 80 Seglerinnen und Segler umsonst auf Wind.

Erster wurde in Überlingen Thomas Studer vom CV Neuchatel mit seiner Crew Massimo Sorriano, Tessa und Vincent Egli. Er kam auf die Plätze 2-(7)-1-1-4, was bei einem Streicher zu acht Punkten führte.

Der „Sherry Lady“ des SMCÜ, diesmal gesegelt von Steffen Hessberger, Dominic Fritze, Clemens Wiedemann und Maximilian Degner, genügte ein zweiter Platz ((5)-2-3-2-2; 9 Punkte), um in der Jahreswertung den entscheidenden Punkt Vorsprung herauszuholen. Denn die „Sherry Lady“ und die „Mothership“ des WYC – in der Lake Constance Battle wird das Schiff gewertet, nicht der Steuermann, um die Boote möglichst oft zu Regatten zu bringen – lagen vor der Battle von Überlingen noch punktgleich an der Spitze. Mit Rang drei ((10)-3-2-6-1; 12 Punkte) waren Conrad Rebholz, Justin Venger, Niklas Sieweke und Caro Groß zwar ganz vorne dabei. Im Rennen um die Bodenseemeisterschaft mussten sie sich jedoch mit dem Vize-Titel begnügen. Ein vierter Platz in Überlingen sicherte der „Jai“ mit Dennis und Kevin Mehlig, Felix Diesch, Yannick Hafner und Rosanna Schnetz Bronze in der Jahreswertung.

Die in Überlingen erfolgreiche „Jerry“ kam in der Jahreswertung noch auf Rang vier. Bestes österreichisches Boot in Überlingen war die „Round2“ mit Klaus Diem, Martin Jäger und Stephan Hafner (Bregenzer SC), die damit insgesamt auf Rang fünf landete.

Alle Ergebnisse der Battle Vol. 5: https://t1p.de/hgj8

Kontakt:
Christian Rau | J70 Klasse Bodensee
Tel.: +49 – 7531 – 3694875
rau@bodensee-einheitsklasse.de
www.facebook.com/BodenseeEinheitsklasse/

Das Podium der Jahreswertung der „Lake Constance Battle“: Bodenseemeister 2019 ist die „Sherry Lady“ (Mitte, mit Steuermann Steffen Heßberger) des SMC Überlingen, Zweite die „Mothership“ des Württembergischen YC (links, mit Steuermann Conrad Rebholz) und Dritte die „Jai“ mit Dennis Mehlig (WYC, rechts) Foto: K. Mehlig

Das Podium der Jahreswertung der „Lake Constance Battle“: Bodenseemeister 2019 ist die „Sherry Lady“ (Mitte, mit Steuermann Steffen Heßberger) des SMC Überlingen, Zweite die „Mothership“ des Württembergischen YC (links, mit Steuermann Conrad Rebholz) und Dritte die „Jai“ mit Dennis Mehlig (WYC, rechts)
Foto: K. Mehlig