Spannendes am See

Deutscher Dampfbootverein trifft sich am Bodensee


Dampfboot__Copyright_sirkoy_smallVom 7. bis zum 14. Mai findet das diesjährige Jahrestreffen des Deutschen Dampfbootvereines mir riesiger Beteiligung bei uns im Konstanzer Yacht Club statt.
Andreas Ellegast – Organisator dieser Dampfbootwoche – freut sich vor allem über die große Beteiligung von ca. 45 gemeldeten Dampfbooten. Beheimatet sind imposanten Schiffe im Konstanzer Yacht Club direkt vor der Seestraße. Es finden täglich Ausflüge statt, zu denen die Schiffe morgens um ca. 10.00 Uhr auslaufen werden. Ein Paradefahrt ist am 10. Mai ab ca. 14.00 Uhr direkt vor der Seestraße geplant.


Programm:

Montag, 07. Mai:
Ankunft der Dampfboote, Einwassern und Belegen der Boote im Yachthafen des Konstanzer Yacht Club (Seestraße).
Ab 19.00 Uhr Abendessen in der Villa Prym (Clubhaus des KYC)

Dienstag, 08. Mai:
10.00 Uhr: Steuermannsbesprechung und Begrüßung durch den Präsidenten des DDV und des Präsidenten des KYC. (Clubhaus KYC)
Im Anschluß an die Steuermannsbesprechung: Auslaufen zur Insel Mainau.

Mittwoch, 09. Mai:
10.00 Uhr: Steuermannsbesprechung (Clubhaus KYC)
Im Anschluß an die Steuermannsbesprechung ist eine Ausflugsfahrt in den Untersee geplant nach Horn geplant.

Donnerstag, 10. Mai:
13.30 Uhr: Steuermannsbesprechung (Clubhaus KYC)
Im Anschluß an die Steuermannsbesprechung findet das traditionelle Dampfbootrennen statt. (Nicht nur Geschwindigkeit zählt). Geplant ist, dass die “Rennstrecke” direkt vor der Seestraße liegt, damit auch Zuschauer dieses Rennen miterleben können.

Die Preisverteilung findet im Anschluß daran auf dem Gelände des KYC statt.
Abendessen im Konzil

Freitag, 11. Mai:
09.30 Uhr: Stadtführung in Konstanz (Treffpunkt alte Hafenuhr)
12.30 Uhr: Ausfahrt mit Fahrgastschiff Seegold

12-14. Mai: Weitere Ausfahrten sind geplant und werden noch bekannt gegeben.

 

Wir sind dann mal weg…

Vom 06. bis 12. August findet unsere traditionelle Konstanzer-Yacht-Club-Farniente statt – zum 50. Mal –  und dementsprechend viele KYC-Boote segeln mit.

Falls Sie schon immer mal Gast im Konstanzer Yacht Club sein wollten und Angst vor zu wenig freien Liegeplätzen hatten: jetzt ist die Gelegenheit! Wir haben richtig viel freie Plätze geschaffen und Sie können unseren Hafen in Ruhe genießen! Der KYC und unsere Wirte freuen sich auf Sie!

farniente

Farninte 2015 – das Feld des Konstanzer Yacht Club vor Überlingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Internationale Bodenseewoche 2016

Wassersport hautnah erleben – Internationale Bodenseewoche

Drei Tage mit Regatten der Segler und Ruderer bei jeweils besten Bedingungen – das war die Internationale Bodenseewoche 2016.
Vom 19. bis zum 22. Mai kamen bei Kaiserwetter zehntausende Zuschauer und knapp 1000 Teilnehmer an die Hafenmeile im Konstanzer Hafen.

Die eleganten Mahagoni-Yachten an der Mittelmole zogen die Blicke von Wassersportlern und Passanten auf sich. Das Auslaufen der Traditionsyachten und der hochmodernen Carbonracer war jeden morgen der erste Höhepunkt des Tages.

Erstmals wurden Live-Videos von den Regattafeldern, Fotostrecken und einzelne Programmpunkte, wie die Präsentation ferngesteuerter Modellboote im Hafenbecken auf eine Großleinwand übertragen. Auch andere Wassersportarten konnten sich vorstellen: Neben historischen Dampfbooten, Jugend-Segelbooten und Ruderern wurden Standup Paddeling, Kanuten und ein Surfboot präsentiert.

2017 findet die Bodenseewoche von 8. bis 11. Juni in Konstanz und Kreuzlingen statt.

Interessante Links:
>> Fotostrecke der Bodenseewoche: Fotostrecke
>> Ranglisten: Alle Ergebnisse
>> Sabine Off als Steuerfrau – Beitrag Landesschau – Link zum Film
>> Pressestimmen: Übersicht

 

 

 

Wassersport hautnah erleben – Internationale Bodenseewoche 2016

Die neue Homepage der Internationalen Bodenseewoche ist fertig – wir gratulieren: schön, übersichtlich und super benutzerfreundlich!
ibw-regatten
Freuen Sie sich auf vier Tage mit spannenden Segelregatten und Ruderwettkämpfen, Wasserski-Shows, einer Ausstellung rund um den Wassersport und zahlreiche Darbietungen an Land und zu Wasser.
Termin: 19. – 22 Mai 2016

 

>> zur Webseite der Internationalen Bodenseewoche

 

 

 

1. Bundesliga vor Überlingen

Von der 1. und 2. Segel-Bundesliga – Überlingen
Thriller-Finale auf dem Bodensee: DSBL kürt Aufsteiger

Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde. Es war ein Zweitliga-Finale mit Hochspannung (25. bis 27. September) und ein Wochenende mit vielen Siegern. Der Bayerische Yacht-Club, der Lindauer Segler-Club und der Lübecker Yacht-Club haben am Ende der Saison die Nase vorn und steigen direkt ins Oberhaus auf. Bei den Erstligisten gewinnt am Bodensee der Segel- und Motorboot Club Überlingen vor dem Münchner Yacht-Club und dem Verein Seglerhaus am Wannsee.

 2. Segel-Bundesliga: Lindau, Starnberg und Lübeck sind nächste Saison erstklassig
Es lag Hochspannung in der Luft. Denn es war der alles entscheidende Tag für die 2. Segel-Bundesliga. Die Tabelle war dermaßen eng, dass mehr denn je jeder Punkt zählte. Am Ende entschied der Bayerische Yacht-Club (BYC) das Wochenende für sich. Das Team um Philipp Hibler, Andreas Plettner, Poldi Lindner und Andreas Achterberg gewinnt in Überlingen vor dem Lindauer Segler-Club und dem Lübecker Yacht-Club. Insgesamt belegen alle drei Clubs auch in der Gesamttabelle die ersten drei Ränge und steigen damit direkt für das Jahr 2016 in die 1. Segel-Bundesliga auf.

„Es war ein tricky Event. Es war alles dabei. Das Team ist erfahren und so konnten wir uns gut anpassen. Wahrscheinlich war das der Erfolg. Wir freuen uns riesig auf die 1. Liga“, sagt der glückliche Steuermann Philipp Hibler (BYC).

Der ewig undankbare vierte Platz geht in dieser Saison an den Hamburger Segel-Club (HSC). Der HSC, der Klub am Rupenhorn (Platz fünf) sowie der Blankeneser Segel-Club (Platz sechs) haben in der Relegation am 01. November in Hamburg noch mal die Chance einen der drei Startplätze für 1. Segel-Bundesliga zu ergattern. Noch ist alles offen.

Am unteren Tabellenende konnten sechs Vereine an diesem Wochenende nicht ausreichend überzeugen und müssen daher in die Qualifikation (09. bis 11. Oktober): Segel-Club Münster, Yacht-Club Langenargen, Segel-Club Ville, Seglervereinigung 1903 Berlin, Duisburger Segel-Club und Yachtclub Strelasund. Dort können sie gegen 54 „Neulinge“ zeigen, dass sie auch 2016 weiter in der Segel-Bundesliga segeln wollen.

1. Segel-Bundesliga: Lokalmatador gewinnt vor München und Berlin

Auch die Erstligisten lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende des Tages zeigt erneut ein Lokalmatador der Konkurrenz, wo der Hammer hängt. Der Segel- und Motorboot Club Überlingen (SMCÜ) mit Steffen Heßberger, Alexander Gaiser, Christian Zittlau und Hendrik Schaal präsentierte sich das gesamte Wochenende stark und überzeugte mit konstanten Leistungen. „Wir sind super glücklich, dass wir Zuhause gewonnen haben. Endlich hat der See mal gezeigt, was er kann. Es war ein super Event“, so der überglückliche Steuermann Steffen Heßberger vom SMCÜ.

Der Münchner Yacht-Club belegt Platz zwei in Überlingen. Dicht gefolgt von den Berlinern vom Verein Seglerhaus am Wannsee.

Die Tutzinger vom Deutschen Touring Yacht-Club verpassen den Moment und können den Sack für den vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft nicht zu machen. Sie belegen Platz acht in Überlingen und bleiben damit für ihre Verfolger weiter einholbar (elf Punkte Vorsprung). Das verspricht ein offenes Finale mit Nervenkitzel. Der große Showdown um die Meisterschaft startet in gut einem Monat (29. bis 31. Oktober) in Hamburg auf der Außenalster.

Ergebnisse 1. Segel-Bundesliga
Ergebnisse 2. Segel-Bundesliga

Gute Beteiligung des KYC/SSCK bei der Eisernen

SÜDKURIER:

Jahresabschluss auf dem Konstanzer Trichter

242 Boote bei Regatta der Eisernen am Start. Lutz Lang (Kirchberg) siegt auf kurzer Distanz

Was für eine Leistung des Einzelkämpfers! Von den 242 Booten, die in Konstanz bei der Regatta der Eisernen am Start waren, wurde Lutz Lang aus Schloss Kirchberg am Bodensee mit seiner J-Jolle mit einer gesegelten und berechneten Zeit von 50:38 Minuten Sieger der kurzen Distanz. Mit 44:10 Minuten ging als Erste der langen Distanz die Mannschaft der Black Jack vom YCM mit ihrem sportlichen Racer, einer CR 950, über die Ziellinie. Zweiter auf der langen Bahn wurde Bernhard Wondratsch, SCFS, mit einer Bavaria 40S und einer berechneten Zeit von 54:49. Ihm folgte Thomas Begher, YCB, mit 55:53 auf seiner Longtze. Zweitplatzierter auf der kurzen Bahn wurde Christian Stock, SVS mit 55:38 Minuten vor Johannes Spindler auf einer Alpha 32 mit 57:45 Minuten.

Sechs verschiedene Bootstypen auf den vorderen Plätzen zeugen davon, wie vielfältig und chancenreich der Segelsport ist und dass durchaus nicht immer der „Stärkere“ gewinnt. Stärke und Schwäche kann beim Segeln ohnehin nicht konkret definiert werden. Das Zusammenspiel der Crew, die Perfektion beim Handling des Bootes und nicht zuletzt das Wetter sind stark ausschlaggebend für das Endergebnis.

Gerade beim Zusammenspiel dieser Faktoren ist die „Eiserne“ als Jahresabschlussevent anders als andere Regatten. In Konstanz segeln viele Teams mit, die auf gecharterten Booten starten, weil ihre eigenen Boote zu dem Zeitpunkt schon ausgekrant sind. Da formieren sich Crews, die im Sommer in verschiedenen Klassen segeln oder aus Zeitgründen nicht zusammen kommen. Da gibt es am Vorabend eine Warm-up-Party, die mindestens den gleichen Stellenwert hat wie das Segeln selbst, und ein Sonderpreis für das am originellsten geschmückte Boot wird ausgelobt. Trotzdem läuft alles ordnungsgemäß nach den üblichen Wettfahrtregeln ab, auch wenn die Segler bei der Steuermannsbesprechung mit den Händen um heiße Teetassen, auf der Konzilterrasse und zwischen Weihnachtsbuden auf dem Weg stehen.

Vor dem Start gab Wettfahrtleiter Matthias Hagner noch ein paar kleine Änderungen bekannt. So gab es zum Beispiel diesmal gelbe Markierungsbändel für alle Yachten der langen Bahn und blaue für die Kurzstrecke, zwecks besserer Kontrolle beim Zieleinlauf. Für seine Entscheidung, dass ab sofort ein Zeitlimit bis 16.30 Uhr für den letzten Zieleinlauf mit Wertung gilt, gab es Beifall und erhobene Daumen.

Kurz nach 12 Uhr fiel dann der Startschuss – gleich zwei Mal, denn wegen eines Massenfrühstarts wurde die Zeremonie für die erste Gruppe wiederholt. Der erste Schenkel ging Richtung Hagnau, Spinnakerkurs entsprechend Richtung Konzil. Sehr gut besucht war auch die Zuschauerfähre, die am Rand hin und her kreuzte. Im Feld auf einer mit Smiley beklebten J 70, (der Bootsklasse die in der Segelbundesliga eingesetzt wird), eine Crew mit fünf Kindern und einem „Oldie“ als Steuermann. Der „Oldie“ ist der rund um den See bekannte Segelmacher Jochen Frik, der sich in seinem Ruhestand als Verbandstrainer des Landes-Seglerverbandes engagiert. Die fünf Kids an Bord waren zwischen 12 und 14 Jahre alt und hatten sich diese Extratour mit ihm als Segelprofi „verdient“, indem sie zu den fünf Besten des Herbsttrainingslagers am Gardasee gehörten. Ob es eine Belohnung ist, bei fünf Grad und einem ekligem Ostwind im Konstanzer Trichter umher zu segeln? Aber sicher doch, meinten die fünf Nachwuchskadersegler, die aus verschiedenen Clubs vom See kommen, und am Ende stolze Dritte ihrer Gruppe wurden.

Die Regatta lief zügig, auch wenn es zwischendrin immer mal wieder Windlöcher gab, wo sich das Feld zusammen schob. Kurz nach 14 Uhr kam auf seiner Seggerling auch der aus Rostock angereiste Wolfram Kummer mit seinen acht- und zwölfjährigen Töchtern ins Ziel.

Ergebnisse Konstanzer Yacht Club/Schüler-Segel-Club:

SSCK
1. Platz Blu26: Adi Maier-Ring (Gesamt: 4. Platz)
5. Platz  Blu26 Mona Morkramer
5. Platz J-70 Olli Heisel

KYC
4. Platz Mehrrumpfboote: Franz Reichenbach Nacra F18
3. Platz Kielyacht bis YST 98: Robert Hallmann SWAN 371
7. Platz Kielyacht bis YST 106: Christoph Mayer 20er Jollenkreuzer
15. Platz Kielyacht bis YST 112: Erhard Fuchs Bianca 28

Weitere Ergebnisse auf auf der Webseite des DSCM

 

 

 

Konstanzer werden Deutscher Match Race Meister

Tino Ellegast wurde mit seiner Crew um Arne Gülzow, Felix Diesch und Tosi Stemmer Deutsche Match Race Meister 2014. Die Nachwuchssegler vom SSCK (Team Innotio II) mit Felix Schrimper, Noel Beck, Johannes Voigt und Sebastian Uecker wurden Vize-Meister. Team Innotio I mit Adi Maier-Ring, Wanja Märkle-Hus, Joni Steinlein und Toffi landeten auf dem 3. Platz.

1525117_10152773960878545_5791154140914481126_nDie Match Race DM fand vom 09.-12. Oktober im Konstanzer Trichter statt und wurde vom KYC/SSCK mit Unterstützung vom Jugend-Regatta Förderverein und zahlreichen Helfern aus versch. Vereinen durchgeführt.
Sowohl die Segler, als auch die Schiedsrichter lobten das “Herzblut” das in dieser Veranstaltung steckte und genossen die schöne Stimmung hier in Konstanz. Präsident Ewald Weisschedel freute sich über die gelungene Veranstaltung, die mit 9 teilnehmenden Mannschaften einen erheblichen Organisationsaufwand darstellte. Ganz herzliche bedankte er sich bei Felix und Claudia Somm, die sich – zusammen mit Adi Maier-Ring – um die Hauptorganisation kümmerten. Ein herzliches Dankeschön und viel (!!!!) Lob der Segler ging an Christel Ritz und Fiona, die sich um das leibliche Wohl aller Segler am Land kümmerten.

 

1. Platz: Team Ellegast , Tino Ellegast, KYC
2. Platz: Team Innotio II, Felix Schrimper, SSCK
3. Platz: Team Innotio I, Adi Maier-Ring, SSCK
4. Platz: Haufe Racing Team, Florian Haufe, NRV
5. Platz: Team UP, Mathias Rebholz, WYC
6. Platz: NRV Match Race Team, Felix Oehme, NRV
7. Platz: Heizkörper Sailing Team, Lars Hueckstaedt, PSV
8. Platz: ASV Match Race Team, Chi Trung Huynh, ASV
9. Platz: Hartwig Match Race Team, Jens Hartwig, PYC

>> Finale Ergebnisliste

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Aus der Presse:
SÜDKURIER:
REGIONALSPORT SEEWEST

Konstanzer Dreifach-Erfolg

Bei den Deutschen Matchrace-Meisterschaften vor Konstanz setzt sich Tino Ellegast vor zwei weiteren Lokalmatadoren durch

Die Konstanzer Segler dominierten bei den Deutschen Matchrace-Meisterschaften, die am Samstag mit einem Konstanzer Dreifacherfolg zu Ende gingen. Am Ende standen nicht die hoch gehandelten Crews von Felix Oehme oder Lars Hueckstaedt, die sich in der Weltrangliste unter den Top100 befinden, im Finale, sondern der Konstanzer Routinier Tino Ellegast, vor Jahren bereits Nummer 25 der Matchrace-Weltrangliste und Weltmeister in verschiedenen Bootsklassen, sowie der Youngster Felix Schrimper.

Dabei agierte die Konstanzer Nachwuchscrew wie schon in der Vorrunde ohne Respekt vor großen Namen. Tino Ellgast, der in der Vorrunde nur eines von sieben Duellen „Boot gegen Boot“ verloren hatte, war angetreten, um sich den Titel zu sichern und sich damit für das Matchrace Germany 2015 vor Langenargen zu qualifizieren. Die erste Wettfahrt hatte Ellegast gewonnen, doch im zweiten Lauf unterlief ihm ein Fehler, er wendete an der falschen Tonne und Schrimper konnte dies ausnutzen. Im dritten und entscheidenden Duell lag Ellegast bei der letzten Umrundung der Luv-Tonne zwar vorne, doch auf der Zielgeraden unter Spinnakern kam Schrimper nochmals ganz dicht heran. Ellegast erreichte die Ziellinie aber dann doch als Erster und holte sich somit einen weiteren Titel.
Den Konstanzer Triumph machte Adrian Maier-Ring komplett. Er konnte sich im verkürzten Viertelfinale gegen Felix Oehme, der recht ambitioniert an den Start gegangen war und das German Matchrace 2015 fest im Blick hatte, durchsetzen. Und auch im kleinen Finale gegen Florian Haufe profitierte er beim Stand von 1:1 von seinen guten Ergebnissen in „Round Robin“, so dass er sich die Bronzemedaille sicherte. Sämtliche „Treppchenplätze“ waren bei der Siegerehrung an der Konstanzer Seestraße fest in Konstanzer Hand.
Ein erstaunliches Ergebnis, zeigt es doch, dass sich auch am Bodensee eine leistungsstarke Matchrace-Szene etabliert hat. Vor allem die Tatsache, dass mit Felix Schrimper ein Nachwuchstalent zur Silbermedaille segelte, lässt hoffen. „Von denen darf man noch einiges erwarten!“, kommentierte Felix Somm, Initiator der Bodensee-Match-Race-Serie, den selbstbewussten Auftritt der jungen Konstanzer Crew. Routinier Tino Ellegast hingegen darf sich nicht nur über den deutschen Meistertitel freuen, er darf sich ab dem 20. Mai 2015 vor Langenargen mit der Weltspitze der Matchracer messen.
Obwohl an den drei Regattatagen eher schwache Winde das Geschehen im Konstanzer Trichter prägten, wurden für alle Crews gute Bedingungen geschaffen, so dass nicht allein der Heimvorteil beim Kampf um die Medaillen entschied. Sonnig-warmes Wetter rundete die gelungene Veranstaltung ab.

(RÖSSLER, SÜDKURIER)

 

 

3. Platz für den KYC in der ersten Segelbundesliga

KnYC2014-1619Es war das Zusammentreffen zweier Ligen und damit ein Event der Superlative: Die fünfte Station der 1. Segel-Bundesliga und das Finale der 2. Liga gleichzeitig in Friedrichshafen sorgten für einige Überraschungen. In der 1. Liga gewinnt der Norddeutsche Regatta Verein (NRV) und wird damit vorzeitig „Deutscher Meister der Segelvereine“. Das kennt man eigentlich nur aus der Fußball Bundesliga und vom FC Bayern München. In der 2. Liga gewinnt der Wassersport-Verein Hemelingen (WVH) und steigt damit direkt auf.

Insgesamt segelten 144 Segler und Seglerinnen aus 36 Clubs an drei Tagen insgesamt 66 von 90 geplanten Wettfahrten auf dem Bodensee vor Friedrichshafen. Mehr Rennen, mehr Spannung, mehr Action. Das war Hochspannung.

1. Segel-Bundesliga
In der 1. Liga wurde vorzeitig der „Deutsche Meister der Segelvereine“ gekürt. Die Erstligisten, die eigentlich erst bei der kommenden Regatta in Hamburg im Oktober beim großen Finale ihren Meister finden sollten, sorgten schon heute für reichlich Dramatik: Der Titelverteidiger aus Hamburg, der Norddeutscher Regatta Verein (NRV), gewinnt den 5. Spieltag und ist damit vorzeitig deutscher Meister.
„Es gehörte auch ein bisschen Glück zum heutigen Sieg dazu. Es ist ein schönes Gefühl, schon jetzt als Sieger der 1. Segel-Bundesliga festzustehen. Der Sieg war nur durch ein so tolles Team möglich“, so Steuermann Carsten Kemmling von NRV.

Tabellenplatz zwei bei dieser Regatta in Friedrichshafen belegen die Lokalmatadoren vom Württembergischer Yacht-Club (WYC) und der 3. Platz geht an den Konstanzer Yacht Club (KYC), die sich damit im Gesamtergebnis wieder auf Platz 10 nach vorne arbeiten konnten.
In der Gesamtrangliste steht der Verein Seglerhaus am Wannsee (VSAW) auf Platz zwei. Nur zwei Punkte dahinter ist der Deutscher Touring Yacht-Club (DTYC), dem VSAW dicht auf den Fersen.

2. Segel-Bundesliga
Nicht nur in der 1. Liga ging es actiongeladen zu. Bei der 2. Liga ging es um viel: Der direkte Aufstieg, der Einzug in die Erstliga-Relegation sowie die Zweitliga-Qualifikation. Es war ein Wochenende mit höchster Spannung, denn, bedingt durch Leichtwind und viele Startverschiebungen, zählte jeder Punkt. Am Ende entscheidet der Wassersport-Verein Hemelingen (WVH) mit nur zwei Punkten Abstand vor dem Segelklub Bayer Uerdingen (SKBUe) und dem Münchner Yacht-Club (MYC) die finale Gesamtwertung für sich. Alle drei Clubs freuen sich über den direkten Aufstieg in die 1. Segel-Bundesliga.

„Nach dem schlechten Rennen heute Morgen, hatten wir den direkten Aufstieg schon fast abgeschrieben. Dass wir im Laufe des Nachmittags noch so gut abschneiden war sehr überraschend. Wir müssen in Sachen Trainingsmöglichkeiten noch eine Schippe drauf legen aber dann sind wir gewappnet für die 1. Liga“, freute sich Wilhelm von Weyne vom WVH.

Die Gesamtergebnisse aus Friedrichshafen und die aktuellen Tabellen gibt´s hier:
1. Segel-Bundesliga
2. Segel-Bundesliga

Anbei ein paar Bilder des KYC-Teams: 

 

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Finale der 2. Bundesliga um Aufstieg, Relegation und Abstieg

Die Deutsche Segel-Bundesliga im Doppelpack

Hamburg/Friedrichshafen, 24. September 2014 ­– Am kommenden Wochenende (26. bis 28. September 2014) gehen in Friedrichshafen am Bodensee alle 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga gemeinsam an den Start.  Für die 18 Zweitligisten steht viel auf dem Spiel – wer steigt auf, ab und wer muss in die Relegation für die 1. Bundesliga? Die 18 Erstligisten wollen sich die bestmögliche Ausgangsposition für ihr Finale Ende Oktober in Hamburg sichern. Eine explosive Mischung, die viel Spannung und packende Action verspricht.

Bisher bestritten die 36 Clubs der Deutschen Segel-Bundesliga ihre Regatten immer getrennt voneinander an verschiedenen Wochenenden. Am Bodensee bei den Gastgebern vom Württembergischen Yacht-Club und dem Konstanzer Yacht Club kommt es jetzt zum ersten gemeinsamen Auftritt der 1. und 2. Segel-Bundesliga.

2. Segel-Bundesliga
Nach dem Saisonauftakt auf der Flensburger Förde und dem zweiten Kräftemessen am Starnberger See steht in Friedrichshafen das große Finale an: Die Seglerinnen und Segler der 18 Clubs kämpfen um nichts Geringeres als den direkten Aufstieg in die 1. Bundesliga, die Relegation für die 1. Bundesliga und den Abstieg. Am Sonntag entscheidet sich, welche drei Clubs auf den Plätzen 1 bis 3 direkt in die 1. Liga aufsteigen, welche drei Clubs auf den Plätzen 4 bis 6 in die Relegation für die 1. Liga dürfen und welche sechs Clubs auf den Plätzen 13 bis 18 als „Absteiger“ bei der Qualifikation für die 2. Liga Mitte Oktober gegen 54 Anwärter antreten.

Derzeit führt der Münchner Yacht-Club (MYC) punktgleich mit dem Hamburger Segel-Club die Tabelle an. Mit lediglich einem Punkt Abstand folgt der Segelklub Bayer-Uerdingen auf Rang drei. „Es liegt auf der Hand: Wir wollen in die 1. Liga. Wir gehen optimal vorbereitet in das Finale und freuen uns sehr darauf. Wir sind für alles gewappnet. Diese Woche ist in München das Oktoberfest gestartet, da ist es doch klar, wer am Sonntag das Finale gewinnt: Die Bayern natürlich“, erklärt Michael Liebl, Teammanager vom MYC, siegessicher.

1. Segel-Bundesliga
Etwas größere Abstände gibt es hingegen an der Tabellenspitze der 1. Bundesliga: Nach wie vor führt der Vorjahressieger, der Norddeutsche Regatta Verein aus Hamburg, mit einem Vorsprung von satten 15 Punkten. Platz zwei belegt derzeit der Verein Seglerhaus am Wannsee, dicht gefolgt vom Deutschen Touring Yacht-Club mit nur einem Punkt Abstand auf Platz drei. Die Verfolger, zu denen auf dem vierten Tabellenplatz auch die Gastgeber vom Württembergischen Yacht-Club (WYC) zählen, werden Alles geben, um zu verhindern, dass der Titelverteidiger seinen Abstand weiter ausbaut und sich am Ende vorzeitig die Meisterschale sichert.

“Wir werden dieses Mal unseren mentalen Heimvorteil nutzen und wollen so weiterhin ganz vorne mitmischen. Es ist eine besondere Herausforderung vor heimischem Publikum zu segeln. Wir werden alles geben und dem Publikum spannende Rennen vor einer tollen Kulisse bieten. Die Crew ist routiniert und wird noch mal richtig angreifen. Es ist noch alles drin“, so Klaus Diesch, Teammanager vom WYC.

Die 36 Clubs werden an drei Tagen (1. Start ist Freitag um 14.00 Uhr) insgesamt 90 Rennen segeln – maximal 15 für jeden Verein. Mehr Rennen, mehr Spannung, mehr Action. Nicht nur deshalb lohnt sich ein Besuch auf dem öffentlich zugänglichen Gelände des WYC in Friedrichshafen. Wie gewohnt werden die Rennen live vor Ort übertragen und kommentiert. Am Freitag und Samstag wird die 1. Bundesliga übertragen, am Sonntag natürlich das große Finale mit den spannenden Entscheidungen der 2. Bundesliga. Alle Fans, die nicht vor Ort sein können, bleiben täglich drei Stunden via Live-Stream auf dem Laufenden. Als fachkundiger Kommentator und Segelexperte ist auch am Bodensee Matthias Bohn mit von der Partie.

Die Zeiten für die Live-Übertragung von Freitag bis Sonntag gibt´s wie gewohnt auf:

www.segelbundesliga.de

Vorläufiges Programm für Friedrichshafen

Freitag, 26. September 2014
 
9.30 bis 12.30 Uhr: freies Training
13.00 Uhr: Skippers’ Meeting
14.00 bis ca. 17.00 Uhr: Live-Übertragung der 1. Bundesliga im Live-Center
14.00 bis ca. 19.00 Uhr: Wettfahrten

Samstag, 27. September 2014 
 
ca. 09.00 bis ca. 19.00 Uhr: Wettfahrten
11.45 bis ca. 15.15 Uhr: Live-Übertragung der 1. Bundesliga im Live-Center

Sonntag, 28. September 2014 
ca. 09.00 bis 15.00 Uhr: Wettfahrten
11.45 bis max. 15.15 Uhr: Live-Übertragung der 2. Bundesliga im Live-Center (in Arbeit)
ca. 16.00 Uhr: Siegerehrung

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