Onkel Ernst (LACUSTRE) und Karle Gutmann (75er)

4 Mal kräftiger Wind – 1 Mal flau

Onkel Ernst und Karle Gutmann Gedächtnis Pokal
(Lacustre, 75er Nationale Kreuzer und 6mR)

Spiekurs_LACUSTREVier Wettfahrten konnte der Konstanzer Yacht Club allein am Samstag bei seiner traditionellen Onkel-Ernst-Regatta (25.-26. August) starten. Pünktlich zum Auslaufen am Samstagmittag wurde der anfangs leichte Westwind stärker, wehte dann mit bis zu knapp fünf Windstärken und hörte genau zum Abschluss der vierten Wettfahrt – zusammen mit dem Nieselregen – wieder auf.
„Das war ein tolles Bild,“ meinte Wettfahrtleiter Alexander Tennigkeit. Die Lacustre und die 6mR unter Spinaker bei ordentlich Wind zu sehen. Am beeindruckendsten waren aber die beiden Sonnenschüsse in der 75qm Nationalen Kreuzer-Klasse.“

Am Sonntag wehte anfangs ein leichter Schönwetterost, der sich aber immer mehr zurückzog, es reichte gerade noch für eine fünfte Wettfahrt. Die meisten Schiffe brachten die Lacustre mit zehn Booten auf die Bahn. Die beiden Konstanzer Günter Reisacher und Robert Montau lieferten sich ständig ein Rennen um den ersten Platz. Letztlich setzte sich Reisacher (Segler-Verein Staad) punktgleich vor Montau (Konstanzer Yacht Club) durch, dritter wurde Zeno Danner (KYC).
Bei den 75qm Nationalen Kreuzern holte Richard Volz vom Yacht-Club Meersburg den Karle Gutmann Gedächtnis Pokal, vor Ewald Weisschedel vom Konstanzer Yacht Club und Reto Semadeni vom Yacht-Club Romanshorn.

Die 6er starteten mit zwei Schiffen. Es siegte Reinhard Suhner von der Seglervereinigung Bottighofen vor Thedi Schmid vom Yacht-Club Romanshorn.

Am Schluss der Regatta bedankte sich Lacustre-Bodenseepräsident Ernst Zollinger beim Konstanzer Yacht-Club für die Organisation. Der KYC hat in dieser Saison keinen Clubwirt. Weit mehr als ein Dutzend Mitglieder bewirteten deshalb das Wochenende über die Regattasegler, teils bis spät in die Nacht.
Bericht: Stephan Frank (LSC) 

Wenig Wind und viele Wellen

Bei anfangs ungünstigen Bedingungen konnten beim Onkel-Ernst-Pokal in Konstanz vier saubere Wettfahrten gesegelt werden, alle am Samstag. „Eigentlich wollte ich den Kurs ein wenig länger legen,“ meinte Wettfahrtleiter Alexander Tennigkeit vom Konstanzer Yacht-Club. „Aber dann ist am Samstagmittag der Wind weggegangen, darum habe ich die Luvbahnmarke ein wenig tiefer gelegt.“

Lacustre_smallDie 14 Lacustre hatten so schöne Kurzbahnen bei Wind von Ost mit einer Wettfahrtdauer von rund einer Stunde, wenn auch bei maximal ein Beaufort die vielen Motorboot und Dampferwellen im Konstanzer Trichter die Schiffe immer wieder ausbremsten und durchschüttelten.

Für die sieben 75er nationalen Kreuzer stand Arbeit an. Die großen, schweren Schiffe mussten häufiger wenden und hatten alle Hände voll zu tun bis zur Luvbahnmarke.

Am Sonntagvormittag hatte es anfangs keinen Wind, dann kam ein Ost durch. „Ich habe es probiert und einen Start angeschossen, aber es reichte nicht, ich musste den fünften Lauf wieder abschiessen,“ fasste der Wettfahrtleiter den zweiten Tag zusammen. Aus West drückte ein kleines Gewitter gegen den thermischen Ost. Viele Dreher und große Windlöcher waren die Folge.

Bei den Lacustre siegte Lokalmatador Robert Montau vom Konstanzer Yacht-Club, vor Günter Reisacher vom Segler-Verein Staad und Martin Kühne vom Yacht-Club Arbon.

In der Klasse der 75er siegte Richard Volz vom Yacht-Club Meersburg vor Franz Bachmann vom Segelclub Tribschenhorn und Martin Rösch vom Konstanzer Yacht-Club.

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