Jugendliga

Erfolgreich bei der Kieler Woche 2021

Nach einer mühsamen, neun stündigen Autofahrt wurden wir in Kiel Schilksee direkt mit einem Feuerwerk am Strand begrüßt, dass uns fast die Ohren abgefallen sind.

Crewfoto des SSCK mit Nicolas Kutter, Jakob Zürn und Bendix Mayer

Crewfoto des SSCK mit Nicolas Kutter, Jakob Zürn und Bendix Mayer

Der zweite Teil der Kieler Woche 2021 begann, und somit auch unsere vier Wettfahrttage in der J70 Klasse. Während wir am ersten Tag noch entspannt unser Charterboot kranen, trimmen und fertigmachen konnten, wurde uns allmählich klar, dass eine Flotte von 39 J70 Booten doch ein ganz schön großes Feld darstellten.

Am ersten Regattatag begrüßte uns die Ostsee von ihrer besten Seite, Sonne mit warmen Temperaturen und Wind. Obwohl wir am ersten Tag ein paar Startschwierigkeiten hatten und nicht ganz auf unserem Niveau segeln konnten, war es im Nachhinein ein traumhafter Segeltag.

Weniger schön war das Wetter am zweiten Tag, dafür aber die Ergebnisse. Nieselregen und kaum Wind über den ganzen Tag führten zu zwei abgebrochenen Rennen und schließlich einem gewertetem. Zu unserem Nachteil, da wir in den abgebrochenen Rennen zweimal auf dem 4. Platz waren und in dem gewerteten Rennen auf dem 11.

Trotzdem motivierten uns die Ergebnisse und wir probierten anschließend die Festlichkeiten und Attraktionen auf der Kieler Woche aus. Noch ein wenig müde und nicht ganz auf der Spur, starteten wir in den dritten Regattatag bei wenig Wind mit einem überzeugenden 2. Platz. In den weiteren Rennen gab es einen 7., 28., und 14. Platz. Nach diesem anstrengenden Tag fanden wir uns alle früh im Bett wieder und versuchten für den letzten Tag nochmal fit zu sein, da wieder eine Menge Wind angesagt war.

Leider lag uns der starke Wind vor der Steilküste nicht und wir rutschten an diesem Tag von dem 17. Gesamtrang auf den 23. Rang ab.

Wir blicken trotzdem auf eine sehr erfolgreiche Kieler Woche Teilnahme zurück und haben gezeigt, dass wir bei leichten und moderaten Wind Verhältnissen auf jeden Fall vorne mitfahren können. Der Vorteil ist das Alter unserer jungen Crew, schließlich wir haben die U21 Wertung gewonnen!

Wir möchten uns herzlich bei unseren Unterstützern Innotio, STRENGER Bauen und Wohnen, Dres. Palm, Roser, Jahn und Kollegen und Wagner Rechtsanwälte bedanken!

Als auch bei OMNI PC, die uns einen Firmenwagen zur Verfügung gestellt haben.

Deutsche Junioren Segel-Liga – Event Nr.1 in Starnberg

Am vergangenen Wochenende fand der Saisonstart für die Junioren Segel-Liga im Bayrischen Yacht Club am Starnberger See statt. Für den Konstanzer Yacht Club an den Start gingen: Anton Löwe am Steuer, zusammen mit seiner Crew bestehend aus Luis Schaubhut, Albert Gerstmair und Jonas Jung.

Für den Konstanzer Yacht Club an den Start ging Anton Löwe am Steuer, zusammen mit seiner Crew bestehen aus Luis Schaubhut, Albert Gerstmair und Jonas Jung.

Für den Konstanzer Yacht Club an den Start gingen: Anton Löwe am Steuer, zusammen mit seiner Crew bestehend aus Luis Schaubhut, Albert Gerstmair und Jonas Jung.

Das Wetter zeigte sich, für Mitte Mai, nicht gerade von seiner sommerlichen Seite. Temperaturen um die 5 Grad und Dauerregen stellten das Ölzeug auf die Probe, doch wenigstens hatte es gute Windbedingungen und am Samstag teils sogar so viel Wind, dass der Gennaker nicht mehr gesetzt werden durfte.
Von den 24 teilnehmenden Teams landete die Crew vom KYC am Ende des Wochenendes auf einem 19. Platz. Nicht ganz das Ergebnis, was sich das Team vorgestellt hatte, doch Luis Schaubhut geht mit einer positiven Bilanz aus dem Wochenende: „Wir hatten zu hohe Erwartungen an uns und wurden vom dem starken Feld etwas überrascht, doch wenn wir in den Rennen mal Ruhe im Team hatten, lief es an sich gut und wir konnten auch vorne mitsegeln.“
Neben einer tollen Organisation auf dem Wasser, ließ sich der Bayrische Yacht Club auch mit dem Landprogramm nicht lumpen. Von Frühstück bis Abendessen gab es alles für die jungen Segler, so dass die Teams auch an Land eine tolle Zeit hatten.
Trotz des holprigen Starts in Starnberg, lässt sich das Team nicht unterkriegen und wird nochmal viel bis zum nächsten Event in Travemünde trainieren. „Der Bootsspeed passt auf jeden Fall schon mal sehr gut, nur taktisch müssen wir noch stärker werden, dann steht einer besseren Platzierung nichts mehr im Wege!“ so Anton Löwe.

Bericht: Carla Rau

Bild: Adrian Maier-Ring