Bundesliga

Aufstieg in die 1. Segel-Bundesliga!!!!

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Ein starker 8. Platz beim finalen Bundesliga-Event in Hamburg reicht der Mannschaft des KYC für einen Aufstieg in die erste Segel Bundes-Liga. Wir gratulieren dem gesamten Team:
Felix Schrimper (Steuermann)
Johannes Voigt (Grossegel)
Albert Gerstmair (Fock)
Wanja Märkle-Huss (Vorschiff)

Wir sind stolz auf Euch und gespannt auf die nächste Saison,
Euer KYC

mehr Infos unter: https://segelbundesliga.de/

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Deutschlands Segelvereine starten Ligasaison – virtuell mit der eSailing-Bundesliga powered by BAY

Durch ein innovatives eSailing-Format eröffnet die Deutsche Segel-Bundesliga (DSBL) bereits vor offiziellem Saisonstart den Wettkampf der deutschen Segelvereine. Segeln weckt weltweit zunehmend auch als eSailing Interesse, nun wird erstmals auch die DSBL in diesem Format ausgetragen: In den Monaten April bis Juni segeln Deutschlands Segelvereine virtuell um den Titel des ersten eSailing-Meisters der Segelvereine.

Die eSailing-Bundesliga basiert auf „Virtual Regatta“ – einem weltweit agierenden eSports-Anbieter – dessen Segelregatta-Spiel sowohl auf mobilen als auch stationären Endgeräten gespielt werden kann. Die Organisatoren der DSBL haben innerhalb dieser Plattform eine Format-Serie aufgesetzt, die sich eins zu eins an der Segel-Bundesliga orientiert: Club gegen Club, viele kurze Rennen sowie eine feste Anzahl von Spieltagen, die aus jeweils fünf Rennen bestehen. Die ersten sechs Clubs in der Liga- Tabelle nach sieben Spieltagen treten anschließend im Finale um den Titel „eSailing-Meister der Segelvereine“ an. Alle Rennen sowie die Ergebnisse werden live auf YouTube, Facebook und segelbundesliga.de übertragen.

„Wir wollen den Seglern, den Clubs und den Liga-Fans gerade jetzt eine Möglichkeit geben, unseren großartigen Sport und die Begeisterung für die Liga aufrecht zu erhalten: mit eSailing Connection in Zeiten von Social Distancing “, erläutert Anke Lukosch, Projektleiterin der Segel-Bundesliga.

Startberechtigt in der eSailing-Bundesliga sind alle Deutschen Segel-Clubs, die eine Mitgliedschaft im Deutschen Segler-Verband vorweisen können. Jeder Verein nominiert für diese Serie seine besten eSailor, die im Wechsel gegeneinander antreten. Am Mittwoch, den 8. April, um 17:30 Uhr wird eine erste Trainingsregatta stattfinden. Die Termine für alle Spieltage stehen fest:

1. Spieltag: Freitag, 10. April 2020, Start: 17:30 Uhr
2. Spieltag: Freitag, 17. April 2020, Start: 17:30 Uhr
3. Spieltag: Freitag, 24. April 2020, Start: 17:30 Uhr
4. Spieltag: Freitag, 01. Mai 2020, Start: 17:30 Uhr
5. Spieltag: Freitag, 08. Mai 2020, Start: 17:30 Uhr
6. Spieltag: Freitag, 15. Mai 2020, Start: 17:30 Uhr
7. Spieltag: Freitag, 22. Mai 2020, Start: 17:30 Uhr
Finale: Freitag, 5. Juni 2020, Start: 17:30 Uhr

Die Segelwettbewerbe der DSBL selbst werden von dem neuen Format nicht beeinflusst: Die Ergebnisse der eSailing-Bundesliga fließen nicht in die offizielle Segel-Bundesliga-Tabelle ein.

Die Idee, die DSBL virtuell zu starten, ist gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen und langjährigen Liga-Sponsor BAY entstanden. Das Unternehmen betreut neben vielen Wirtschaftsunternehmen auch etliche Sportverbände und -vermarkter. Karl-Christian Bay, geschäftsführender Gesellschafter der BAY GmbH, sieht großes Potenzial im virtuellen Ligasegeln: „Der Sport hat gerade in Zeiten wie diesen eine wichtige Aufgabe und kann einen erheblichen Beitrag dazu leisten, die derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens einigermaßen erträglich zu machen. Der Ansatz, die Segel-Bundesliga virtuell am Bildschirm zu starten, ist richtungsweisend und kann eine Blaupause auch für andere Sportarten darstellen.”

Weitere Informationen über die eSailing-Bundesliga finden Sie unter segelbundesliga.de/eSailing-Bundesliga.

Klassenerhalt für das Team vom Konstanzer Yacht Club

2. Segel-Bundesliga 2019

Das Team vom Konstanzer Yacht Club an der 2.Segel-Bundesliga in Glücksburg (17.-19.Okt 2019) Wanja Märkle-Hus (Vorschiff), Steuermann Felix Schrimper, Albert Gerstmair (Trimm) und Johannes Voigt (Taktik)

Das Team vom Konstanzer Yacht Club an der 2.Segel-Bundesliga in Glücksburg (17.-19.Okt 2019)
Wanja Märkle-Hus (Vorschiff), Steuermann Felix Schrimper, Albert Gerstmair (Trimm) und Johannes Voigt (Taktik)

 

Es sah schon nicht ganz glücklich aus für den Konstanzer Yachtclub, der sich vor der letzten Regattaserie der Segel-Bundesliga in Glücksburg auf einem Absteigerplatz wiedergefunden hatte. Doch dann hatte eine bewährte Mannschaft um Felix Schrimper als Steuermann mit Johannes Voigt als Taktiker, Wanja Märkle-Hus am Vorschiff und Albert Gerstmair, der derzeitige Präsident des Schüler-Segel Clubs Konstanz zuständig für den Segeltrimm das Ruder doch noch herumreissen können. Ein glücklicher 4. Platz im Feld von 18 Teilnehmern sicherte den Klassenerhalt in der 2. Segel-Bundesliga auch für das kommende Jahr 2020.

Am vorausgehenden Abend, dem ersten der traditionalen Freitagabend-Wintertreffs des Konstanzer Yachtclubs in der Villa Prym kamen Mitglieder zusammen und feierten Ihre Aktiven im Norden und obwohl zu diesem Zeitpunkt die gute Nachricht noch nicht in trockenen Tüchern war, wurden spontan flüssige Preise für die erfolgreichen Rückkehrer ausgelobt. Die Saison war nicht einfach gewesen für das Team und aufgrund der Tatsache, dass die Aktiven in dieser Lebensphase zum Studium in verschiedenen Städten verstreut sind, konnte nicht in dem Umfang trainiert werden wie das anderen Clubs möglich gewesen war. Zusammen mit einigen unglücklichen Ereignissen wie ein Auf-Grund-Laufen in Berlin oder Frühstarts und schon ist man in der engen Leistungsdichte im heutigen Segelsport gleich ganz hinten. Der letzte Segel-Event in Glücksburg war also auch die letzte Chance für das Team.

Und mit welchen Überlegungen seid ihr dem Druck begegnet, jetzt erfolgreich sein zu müssen? Auf diese Frage antwortete Johannes Voigt: „Wir haben uns vorgenommen, auf keine Zwischenergebnisse und keine Tabellen zu schauen und einfach unser Ding zu machen. Wir haben riskante Starts vermieden und sind eher konservativ aber konzentriert gesegelt. Wir haben das erste Mal am Samstag abend auf die Liste geschaut und uns dann gefreut.“ Die Segel-Bedingungen waren denn auch eher vertraut für Bodenseesegler, ablandiger Wind leicht bis mittelstark (10-16 Knoten) und kaum Welle. Dann müsst ihr aber guten Bootsspeed herausgesegelt haben, was die Folgefrage. „Ja“ meinte Johannes Voigt und man hörte fast ein Grinsen aus dem Telefonhörer „ und wir haben schnell gelernt. Das schnellste Team aus Kiel hatte eine neue Vorwindtechnik gezeigt, den Butterfly, die sich als überlegen zeigte“. Im Butterfly ist der Gennacker auf der einen Seite des Bootes, das Grossegel auf der Anderen und es wird nach Luv Lage gemacht; so kommt man schneller in den Surf nach Lee). Die Konstanzer diskutierten kurz darüber, zeigten sich offen und flexibel, haben diese Technik sofort ausprobiert und konnten gut damit punkten.

In der Gesamtliste der zweiten Segel-Bundesliga gewann OneKiel mit überlegenem Abstand, gefolgt vom Lübecker Yachtclub und dem Potsdamer Yachtclub. Der BYCÜ, unsere Freunde aus Überlingen, belegten den 7. Platz und der Konstanzer Yachtclub konnte mit einem insgesamt 13. Platz sich auch für die nächste Saison wieder das Recht erkämpfen in der zweiten Liga mitspielen zu dürfen.
Martin Rösch (Konstanzer Yacht Club)

 >> Mehr Informationen sowie die Ergebnisse unter https://segelbundesliga.de

1. und 2. Segel-Bundesliga in Konstanz 17.-19. Juni 2019 Team vom Konstanzer Yacht Club landet auf Platz 13 von 18 Clubs.

Vom 17.-19. Mai waren die 1. und 2. Segel-Bundesliga zu Gast beim Konstanzer Yacht Club (KYC) zum zweiten Event der laufenden Saison. Gesegelt wurde auf zwei Regattabahnen im Konstanzer Trichter, wobei eine Wettfahrtleitung vom Württembergischen Yacht-Club aus Friedrichshafen gestellt wurde.

Team-KYC_smallNachdem in der Vorwoche geradezu ideale Segelbedingungen bei Nordostwetterlage herrschten ist der Wind leider pünktlich auf den Event eingeschlafen. Am Freitag wurden die 18 Teams in beiden Ligen zwar aufs Wasser geschickt, aber der Wind war zu schwach für einen Startversuch. Im Verlauf vom Samstag mussten die Bahnen bei leichtem Südostwind bis Stärke 1 mehrfach in aufkommende Windstriche umgelegt werden und bis in den Abend konnten insgesamt 11 Einzelrennen gesegelt werden. Der Wettfahrtleiter der 1. Bundesliga, Markus Giel vom KYC, hatte den Vorzug beim Wählen der Bahnposition, wodurch mehr Rennen zustande gekommen sind als in der 2. Liga, die nur 1 Flight absolvierte. Am Sonntag waren die Windverhältnisse nur unwesentlich besser mit Leichtwind aus Südwest bis Stärke 1,5, aber es konnten schlussendlich in der 1. Liga insgesamt 5 und in der 2. Liga 4 Flights gesegelt werden, wodurch in beiden Ligen ein gültiges Endergebnis für die Bundesliga zustande kam.

Das Team vom Konstanzer Yacht Club mit Felix Schrimper an der Pinne und Crew Johannes Voight, Albert Gerstmaier und Sebastian Uecker haben am Ende einen etwas undankbaren 13. Platz belegt im dichten Mittelfeld der 2. Bundesliga. Die große Leistungsdichte kann man am Punktestand erkennen, die Plätze 9 bis 14 sind punktgleich und mit nur einem Punkt weniger wäre der 7. Gesamtrang in Reichweite gewesen. Das Team war mit seiner seglerischen Leistung dennoch zufrieden, nur die Ausbeute ist aufgrund der engen Punkteverhältnisse im Mittelfeld etwas enttäuschend. Die Mannschaft war gut eingespielt, vor allem haben die bei kleinen Bahnlängen wichtigen Starts gut geklappt, aber bei der Wahl der Seite lag man zu oft daneben. Winddreher und kleine Windstriche haben sich kaum angekündigt und waren schwer zu lesen. Auch beim Gate an der Leetonne war Vorsicht geboten, da unterschiedliche Rundungsrichtungen bei den wechselnden Bedingungen große Verschiebungen ergeben konnten. An der Vorbereitung lag es indes nicht, im Vorfeld war das KYC-Team mit 2 Booten und Crews eine Woche am Gardasee zum Trainieren.

Die anderen Bodenseeteams kamen mit den Verhältnissen besser zurecht, der befreundete Bodensee-Yacht-Club Überlingen erreichte in der 2. Bundesliga einen ausgezeichneten 4. Platz. In der 1. Bundesliga segeln derzeit der Segel- und Motorboot-Club Überlingen, der auf Platz 15. Landete, sowie der Württembergische Yacht-Club, der auf einen hervorragenden 5. Platz kam.

Abgesehen von den Windverhältnissen waren die 3 Tage im Konstanzer Yacht Club geprägt von einem guten Rahmenprogram, perfekter Organisation mit einem großen Helferteam, insgesamt ein rundum gelungener Event. In einer Flautenperiode an Land wurde kurzerhand ein Stand-Up Paddle Board-Wettbewerb durchgeführt, wo jeweils 2 Teams (8 Personen) gemeinsam auf einem Board einen Parcours gegen die Zeit abfahren mussten. Eine neue Erfahrung für alle Teilnehmer waren auch die frisch renovierten Clubräumlichkeiten in der Villa Prym und das neue Gastronomie-Team, womit der KYC in der Gastgeberrolle überzeugen konnte. Im Überschwang der Begeisterung wurde sogleich vorgeschlagen, die KYC-Adresse für die Zukunft umzubenennen von der bisherigen Seestraße in „Liga-Allee 1“.

mehr Informationen unter: segelbundesliga.de

Robert Montau (Konstanzer Yacht Club)

Der Bodensee ruft: Weiter geht’s in Konstanz mit der Deutschen Segel-Bundesliga!

Hamburg, 14. Mai 2019 – Zwei Wochen nach dem spannenden Saisonauftakt der Deutschen Segel-Bundesliga fiebert Segel-Deutschland dem zweiten Spieltag am kommenden Wochenende (17. bis 19. Mai) in Konstanz am Bodensee entgegen. Können die Sieger des ersten Spieltags ihren Erfolg wiederholen? Start der Rennen der besten 36 Segelclubs der 1. und 2. Segel-Bundesliga ist Freitag um 11.00 Uhr beim gastgebenden Konstanzer Yacht Club (KYC).

„Wir freuen uns am kommenden Wochenende Gastgeber des zweiten Spieltags der Deutschen Segel-Bundesliga in Konstanz zu sein. Wir erwarten eine hohe lokale Unterstützung unserer Fans. Revierkenntnisse sind bei einer derartig hohen Leistungsdichte, wie es in der Bundesliga der Fall ist, leider kein besonderer Vorteil. Da muss einfach Motivation mit aufs Wasser – und die haben wir“, sagt Christian Rau, Team-Manager des KYC.

Das Renngeschehen kann ab Freitag 11.00 Uhr live und hautnah beim Konstanzer Yacht Club (Seestraße 33) verfolgt werden. Für Journalisten stehen Presseboote bereit. Bei Interesse melden Sie sich bitte vorab bei Maximiliane Hillmann (m.hillmann@konzeptwerft.com).

Zusätzlich dazu werden die Rennen Samstag und Sonntag ab 12.00 Uhr wieder live auf segelbundesliga.de übertragen. Darüber hinaus ermöglichen die SAP Sailing Analytics mit einem Live Leaderboard, 2D-Visualisierungen und GPS-Tracking Seglern, Fans und allen Interessierten das Renngeschehen jeder Zeit und überall zu verfolgen.

Deutsche Segel-Bundesliga GmbH
Maximiliane Hillmann

-> Konstanz_Crewliste_1.-und-2.-Segel-Bundesliga

Deutsche Junioren Segel-Liga – Event Nr.1 in Starnberg

Am vergangenen Wochenende fand der Saisonstart für die Junioren Segel-Liga im Bayrischen Yacht Club am Starnberger See statt. Für den Konstanzer Yacht Club an den Start gingen: Anton Löwe am Steuer, zusammen mit seiner Crew bestehend aus Luis Schaubhut, Albert Gerstmair und Jonas Jung.

Für den Konstanzer Yacht Club an den Start ging Anton Löwe am Steuer, zusammen mit seiner Crew bestehen aus Luis Schaubhut, Albert Gerstmair und Jonas Jung.

Für den Konstanzer Yacht Club an den Start gingen: Anton Löwe am Steuer, zusammen mit seiner Crew bestehend aus Luis Schaubhut, Albert Gerstmair und Jonas Jung.

Das Wetter zeigte sich, für Mitte Mai, nicht gerade von seiner sommerlichen Seite. Temperaturen um die 5 Grad und Dauerregen stellten das Ölzeug auf die Probe, doch wenigstens hatte es gute Windbedingungen und am Samstag teils sogar so viel Wind, dass der Gennaker nicht mehr gesetzt werden durfte.
Von den 24 teilnehmenden Teams landete die Crew vom KYC am Ende des Wochenendes auf einem 19. Platz. Nicht ganz das Ergebnis, was sich das Team vorgestellt hatte, doch Luis Schaubhut geht mit einer positiven Bilanz aus dem Wochenende: „Wir hatten zu hohe Erwartungen an uns und wurden vom dem starken Feld etwas überrascht, doch wenn wir in den Rennen mal Ruhe im Team hatten, lief es an sich gut und wir konnten auch vorne mitsegeln.“
Neben einer tollen Organisation auf dem Wasser, ließ sich der Bayrische Yacht Club auch mit dem Landprogramm nicht lumpen. Von Frühstück bis Abendessen gab es alles für die jungen Segler, so dass die Teams auch an Land eine tolle Zeit hatten.
Trotz des holprigen Starts in Starnberg, lässt sich das Team nicht unterkriegen und wird nochmal viel bis zum nächsten Event in Travemünde trainieren. „Der Bootsspeed passt auf jeden Fall schon mal sehr gut, nur taktisch müssen wir noch stärker werden, dann steht einer besseren Platzierung nichts mehr im Wege!“ so Anton Löwe.

Bericht: Carla Rau

Bild: Adrian Maier-Ring

2. Segel-Bundesliga am Starnberger See 3.-5. Mai 2019 –– Team vom Konstanzer Yacht Club mit 8. Platz von 18 Clubs.

In der ersten Begegnung der deutschen Segel-Bundesliga am Starnberger See gab es zwar kontinuierlich Wind für alle 16 Regattarunden mit je drei Startgruppen aber alle Teams wurden mit häufigen Winddrehern und insgesamt ziemlich kaltem Wetter konfrontiert.

von links: Sebastian Uecker (Vorschiff), Johannes Voigt (Taktik), Felix Schrimper (Steuermann) und Albert Gerstmaier (Trimm)

von links: Sebastian Uecker (Vorschiff), Johannes Voigt (Taktik), Felix Schrimper (Steuermann) und Albert Gerstmaier (Trimm)

Das Team vom Konstanzer Yacht Club ist mit Felix Schrimper am Steuer, Johannes Voigt als Taktiker, Albert Gerstmaier zuständig für den Trimm und Sebastian Uecker am Vorschiff mit seinem 8. Platz nur zum Teil zufrieden auch weil man ihn für verdient hält. „Wir haben nach dem guten Windtraining am Gardasee zu lange gebraucht, das Boot bei den Leichtwindregatten auf schnell zu trimmen. Das hat uns drei Mal den 5.Platz und zwei Mal den 6. Platz gekostet, aber die beiden letzten Einzelregatten, die haben wir in unsere Gruppe wieder als 1. gewinnen können; insofern nehmen wir diese Zuversicht jetzt mit nach Konstanz, wo ja in zwei Wochen das zweite Battle der Liga steigt“, so die Zwischenbilanz der Crew.

Gewonnen hat der Blankeneser Segel-Club vor dem Hamburger Segel Club und dem Potsdamer Yacht Club, alles Team, in deren Heimatrevier auf der Alster und dem Wannsee in Berlin ebenfalls oft drehende Windverhältnisse herrschen. Das zweite Süddeutsche Team, ebenfalls vom Bodensee, der BYCÜ aus Überlingen um Steuermann Hubert Merkelbach erreichte den 11. Platz und sieht ebenfalls mehr Potential nach oben für die noch kommenden Events der Ligaserie.

In der ersten Bundesliga gewann mit deutlichem Abstand der Verein Segelhaus am Wannsee vor dem Chiemsee-Yacht Club und dem Bayerischen Yacht Club. Der Vorjahressieger, der Norddeutsche Regatta Verein NRV, kam mit den drehenden Winden im deutschen Binnenreview nicht so gut zurecht und erreichte Platz 7.

„Und, was habt ihr gelernt dieses Wochenende?“ war die abschliessende Frage an den Konstanzer Felix Schrimper. Spontane Antwort: „Wenn´s kalt ist, wärmen auch zwei Bier an Land nicht wirklich, aber wir hatten trotzdem ´ne Menge Spass“.
Martin Rösch (Konstanzer Yacht Club), Bilder copyright Lars Wehrmann (www.larswehrmann.de)

Das erste Bundesliga Event (2019) Starnberg.

Das erste Bundesliga Event (2019) Starnberg.

Vorbereitung für die Segel-Bundesliga und Jugendliga–Saison: J70 Training am Gardasee

Frühjahrstraining am GardaseeDie Segel-Bundesliga wirft ihre Schatten voraus. Alle Teams sind schon in konzentrierter Vorbereitung und dieses Jahr gibt es erstmalig auch eine Jugendliga Serie auch in der J70-Klasse, die mit vier Personen gesegelt wird. Der Konstanzer Yacht Club und andere Clubs vom Bodensee haben sich zusammengetan und ein gemeinsames Training am Gardasee organisiert. Dort ist es normalerweise im April schon deutlich wärmer und die Windgarantie ist besser.

So haben sich denn 9 Boote und 50 Segler zusammengefunden: drei Teams vom WYC aus Friedrichshafen, 2 Teams aus Konstanz vom KYC respektive seiner schon seit über hundert Jahren eigenständigen Jugendabteilung, dem Schüler Segel Club Konstanz (SSCK), und jeweils ein Team aus Fischbach, Radolfzell, Langenargen und einem norddeutschen Verein aus Warnemünde. Die beiden Trainer Jochen Frik, einem Altstar, der schon bei Olympia mitwirkte und Christian Rau, der am Bodensee maßgeblich mithalf, die J70 Klasse zu etablierten, teilten sich auf um sowohl der Leistungsspitze als auch den Nachwuchsteams gerecht zu werden. Am Nachmittag wurden dann jeweils mit allen Booten kurze Starts geübt, die verschiedenen Tonnen-Manöver und kleine gemeinsame Regatten gesegelt. Carla Rau, eine Seglerin aus dem Nachwuchsteam des SSCKs äusserte sich begeistert: „Wir haben so viele Feinheiten gelernt im Trimm und in der optimalen Gewichtsverlagerung und wir haben auch gelernt, dass man bei Starten vor allem Schwung braucht; es reicht nicht am richtigen Platz auf der richtigen Seite der Startlinie zu sein.“ Aber auch für die alten Hasen wie Felix Diesch vom WYC oder Felix Schrimper vom KYC ist ein solches konzentriertes Einfinden in Schiff und Trimm essentiell. „Das Training war eine perfekte Vorbereitung für die Saison und wir freuen uns vor allem über die tolle Zusammenarbeit mit unserem Junioren Liga Nachwuchs“ äusserte sich Felix Schrimper. Insgesamt zeichnet sich die J70-Klasse durch einen tollen Teamspirit aus. Es gibt viel fachlichen und ebenso sozialen Austausch und so gipfelte auch das Gardasee Training in einem Teamabend mit allen fünfzig Teilnehmern bei einem ganz ursprünglichen Italiener im Hinterland des Gardasees nach dem Motto ´all you can eat´.

Segeln ist und bleibt ein Natursport und auch diese Dimension kann Teil eines Trainings werden. Gegen Ende des Trainings wurden die Trainer und alle Crews von einem Gewitter überrascht, das viel schneller als erwartet mit Böen der Windstärke 10 und fliegendem Wasser hereinbrach. Obwohl man in solchen Fällen nur noch die Segel herunternehmen kann, gleichwohl zerbarsteten dabei einige Grosssegel und Gennacker. Der Wind so stark, dass nur die Angriffsfläche auf Rumpf, Mast und Crew ausreichte, die Schiffe mit dem Mast flach aufs Wasser zu legen. Die Crew klammert sich dann an die Reling in Luv und kann nur warten bis sich das Boot wieder aufrichtet. Nach einer guten halben Stunde zeigte sich dann wieder ein unbeschwertes Sonnenscheinchen wie, wenn nichts gewesen wäre. Neben gerissenen Segeln haben alle Boote auch den Verklicker im Masttop verloren aber, es wurde niemand verletzt. Auch solche Erlebnisse gehören zum Segelsport.

Der erste Segel-Bundeliga-Event findet schon nächstes Wochenende 3.-5. Mai in Starnberg statt. Der zweite Event in Süddeutschland ist dann gleich vom 17.-19.Mai in Konstanz, den der Konstanzer Yacht Club unterstützt vom WYC, Friedrichshafen, als Gastgeber der 36 Vereine aus ganz Deutschland ausrichtet. Gespannt sind wir auch auf den Verlauf der Jugendliga, die am zweiten Mai-Wochenende ebenfalls in Starnberg stattfindet. Für den Konstanzer SSCK startet erstmalig ein junges Team um Anton Löw als Steuermann. Hier drücken wir ebenso wie unserem Team in der 2. Bundesliga um Felix Schrimper feste die Daumen.
von  Martin Rösch (Konstanzer Yacht Club)

Training_Gardasee

2. Segel-Bundesliga am Starnberger See 8.-10. Juni 2018

Team vom Konstanzer Yacht Club nicht ganz zufrieden mit 8. Platz von 18 Clubs.

In der zweiten Begegnung der zweiten deutschen Segel-Bundesliga in Tutzing am Starnberger See herrschten Leichtwindverhältnisse vor; es gab aber auch Flauten und Gewitter. Das Team vom Konstanzer Yacht Club ist mit seinem 8. Platz bei 31 Punkten nur zum Teil zufrieden weil man, wie Midschiffsmann Noel Beck erklärte, deutlich mehr hätte erreichen können.

Bundesliga_KYC_Tutzing

Mit drei Punkten weniger wäre man vierter geworden, mit drei Punkten mehr noch immer achter geblieben. Entscheidend dazu war der allerletzte Lauf, in dem man nach drei Stunden Warten auf Wind dann irgendwie nicht rechtzeitig genug wieder auf aggressive Schnelligkeit umstellen konnte. Nicht nur in der Tabelle auch im Finish auf dem Wasser geht es sehr eng zu. Oft erreichen alle sechs Boote eines Fleetraces nahezu gleichzeitig die Wendemarken und neben Bootsbeherrschung sind es auch intime Regelkenntnisse, die Vorteile bringen. Zur Dynamik des Geschehens gehört auch, dass stets ein Juryboot dicht am Geschehen ist und mit Flaggen wird sofort angezeigt wer im Recht ist und wer eine Strafdrehung zu büssen hat.

Das Team vom Konstanzer Yachtclub mit Felix Schrimper an der Pinne, Johannes Vogt als Taktiker, Noel Beck an der Genua und Dominic Maier-Ring auf dem Vorschiff sehen trotz des ordentlichen Ergebnisses noch Luft nach oben. „Wir haben in den zehn Regatten drei Mal einen ersten Platz und zwei Mal einen zweiten Platz gefahren, aber halt auch zwei Mal letzter Platz und einmal Vorletzter“ so Felix Schrimper „und wir haben auf dem Heimweg die Gründe dafür reflektiert“. Die schlechten Plätze, so resümierte Felix weiter, waren alle in Wettfahrten, in denen es vorher lange Pausen gab. Man brauche wohl noch eine gemeinsame mentale Konzentration kurz vor dem Start um sich wieder voll auf den Wettbewerb auszurichten. Und so mag der Stachel, sein Potential nicht voll entfaltet zu haben, ein guter Anreiz sein, in den nächsten Wettfahrtserien im Norden Deutschlands zeigen zu wollen, dass man auch im Süden auf Kante segeln kann.

Das zweite Team vom Bodensee in dieser Segel-Liga ist der BYCÜ (Bodensee Yacht Club Überlingen), die nach einem glänzenden Start im Ligaauftakt in Friedrichshafen nun nur den gesamthaften 15. Rang erreichen konnten, sich jedoch wenigstens mit einem Tagessieg in der letzten Regatta wieder die Zuversicht für die nächste Begegnung holten.        

Martin Rösch (Konstanzer Yacht Club)


 

 

Auftakt der Segel-Bundesliga–Saison in Friedrichshafen 27.- 29. April 2018

Die erste und zweite Segel-Bundesliga hat einen sonnigen Auftakt am Bodensee erlebt. Je 18 Teams aus ganz Deutschland trafen sich in Friedrichshafen zu ihrem ersten Regatta-Event.

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Das Team vom Konstanzer Yacht Club um Felix Schrimper (blaues Boot) mit Crew Dominik Maier-Ring, Caroline Schrimper und Sebastian Uecker unmittelbar nach einem Start zur zweiten Segel-Bundesliga 2018 in Friedrichshafen am vergangenem Wochenende.

Während der Württembergische Yachtclub (WYC) die Organisation für die 1. Segel-Bundesliga verantwortet übernahm der Konstanzer Yacht Club (KYC) mit Wettfahrtleiter Christian Rau die Organisation der 2. Liga. In beiden Ligen konnten 36 Regatten gesegelt werden; jeder Club hatte zwölf Mal die Gelegenheit zum direkten Kräftemessen in einem Feld von jeweils sechs identischen J-70 Booten, die sich nur durch ihre Farbe unterscheiden.

In der ersten Liga gewann der norddeutsche Regattaverein (31 Punkte) und bester Club vom Bodensee war Gastgeber WYC mit einem respektablen 8 Rang (38 Punkte), während der Überlinger SMCÜ mit nur einem Punkt Abstand den 10.Platz belegte.

In der zweiten Liga gewann souverän die Seglergemeinschaft Lohheider See bei Duisburg (24 Punkte), Binnen­segler, die sich jedoch intensiv auf die Saison vorbereitet hatten. Der Überlinger BYCÜ belegte mit 34 Punkten einen famosen dritten Platz und mit nur drei Punkten mehr plazierten sich die Konstanzer vom KYC auf Platz 8.

Dies zeigt auch, dass die Leistungsdichte enorm angezogen hat. Oft waren alle sechs Boote innerhalb von 20 Sekunden an der ersten Wendemarke im Luv. Ein kleinster Fehler kostet meist schon einen Platz. Ein Knoten im Gennacker beim Setzen oder Halsen (das ist das bunte Segel auf den Kursen mit Wind von hinten) und sei es nur für ein paar Sekunden kann schon den Verlust von drei Plätzen bedeuten. Die Bemerkung eines Trainers im Nach-Briefing mit seiner Crew mag auch belegen wie optimiert heute in den Liegen gesegelt wird: „Also, Du hast dann den Gennacker gesetzt, richtig ?“ „Ja, hab ich“, die Antwort. „Du sollst aber nicht einfach den Gennacker setzen , du sollst explodieren dabei !“

Unter allen 36 Teams beider Liegen dominieren mit über zwei Drittel Mehrheit die norddeutschen Clubs und so ist die Anreise an den Bodensee für viele schon ein weiter Weg. Allerdings wurden sie mit schönstem Sonnenwetter und trotz kurzer Flautenphasen doch auch mit beständigen gutem Leichtwind-Konditionen belohnt. „Das ist ja eine tolle Wasserfarbe hier“, „Was eine Kulisse!“ „Süsswasser ist schon auch angenehm“ waren gehörte Bemerkungen von Teammitgliedern aus dem Norden. Eine grosse Zahl von Helfern, über 100 Personen, war im Einsatz um diesen gelungenen Event reibungslos abzuwickeln und so dürfte Friedrichshafen als ein versprechender Auftakt zu einer wettbewerbs­intensiven Saison zu werten sein.
Martin Rösch (Konstanzer Yacht Club)

>> Mehr Informationen unter: http://segelbundesliga.de/

Kurz vor einem der Start bei der zweiten Segel-Bundesliga 2018 in Friedrichshafen. Alle Crews wechseln bei jedem Lauf die Boote, die nur durch Ihre Farbe unterschieden sind.

Kurz vor einem der Start bei der zweiten Segel-Bundesliga 2018 in Friedrichshafen.
Alle Crews wechseln bei jedem Lauf die Boote, die nur durch Ihre Farbe unterschieden sind.